AZOT und LUSH zusammen gegen Tierhaltung im Zirkus

In der Woche vom 9. bis 14 August führt LUSH eine Aktionswoche gegen die Tierhaltung im Zirkus durch. Die Aktion Zirkus ohne Tiere (AZOT) ist in der Schweiz aktive Partner_in dieser europaweiten LUSH-Kampagne.

Am 10. August fand eine Aktion mit protestierenden Tieren vor den LUSH Shops in Zürich, Bern, Basel, Lugano, Lausanne und kleineren Städten statt. Mitarbeiter_innen von LUSH, sowie Aktivist_innen von AZOT verkleideten sich als Tiere und protestieren mit Schildern gegen die Haltung von Tieren im Zirkus. Zudem wurden Flyer verteilt, um die Menschen auf der Strasse für das Thema zu sensibilisieren:

Zirkus ist ein Spektakel, bei dem man sich amüsieren soll. Dabei vergessen wir, dass dies auf Kosten der Tiere geht. Die Tiere leben nicht freiwillig im Zirkus, sie werden eingesperrt, ständig von Ort zu Ort transportiert und zu Kunststücken gezwungen.

Während der Kampagne besteht die Möglichkeit, in den LUSH-Shops eine Postkarte an Schweizer Zirkusunternehmen zu senden (Knie, Royal, Monti und Nock), auf welcher man den Protest, gegen die Haltung von Tieren im Zirkus, zum Ausdruck bringen kann. LUSH übernimmt dabei die Kosten für den Postversand der Karten (also fleissig schreiben!).  Allein in Zürich wurden nur schon während der Aktion am 10. August 100 Karten  geschrieben.
In allen LUSH-Shops liegen während der Kampagne AZOT-Flyer auf, welche über die Realitäten des Leben der Tiere im Zirkus aufklären.

Zweiter Ausbruch aus dem Gefängnis Knie in weniger als einer Woche

Seit dem 7. Juni wurde in den Medien der Ausbruch des Elefanten Sabu, welcher vom Zirkusunternehmen Knie, gefangen gehalten wird, wiederholt thematisiert. Die Familie Knie verteidigte sich stets mit der Behauptung, dass in ihrem Unternehmen die Tiere vorbildlich gehalten werden. Aber wie kommt es, dass die Elefanten trotzdem versuchen zu fliehen? Ketten und Gitter reichen offenbar nicht mehr aus, um sie davon abzuhalten. Von einem Ort, an dem sie sich wohl fühlen, würden sie schliesslich nicht einfach so weg laufen. Es ist kein Geheimnis, auch wenn die “fascination” einige blind machen mag, dass die Elefanten im Zirkus Knie nicht annähernd ihren Bedürfnissen entsprechend gehalten werden. Um diesen Umstand zu erkennen, braucht man kein Experte zu sein, sondern es genügt ein Besucht des Zirkuszoos. Fakt ist: Nichts erinnert an die Umstände, in denen sie in Freiheit leben würden. Sie werden, verfrachtet in Lastwagen, tausende von Kilometern herumtransportiert, auf engstem Raum und auf Betonböden gehalten und während 8 Monaten dazu gezwungen an 340 Vorstellungen teilzunehmen. Dies ist wahrhaftig ein Leben in einem Gefängnis! (weiterlesen…)