Zirkus Fuss in Langenthal

JONGLEURE UND FAKIRE, ABER BITTE KEINE TIERE!

Bereits zum dritten Mal wird am Donnerstag, den 15. Juli ab 19 Uhr im LaKuZ in Langenthal der Zirkus Fuss durchgeführt.

Der Zirkus Fuss ist eine Gegenveranstaltung zum Zirkus Knie, der direkt gegenüber dem LaKuZ gastiert und es nach wie vor für angemessen hält, Tiere für seine Interessen zur Schau zu stellen und zu instrumentalisieren. Im Namen von AZOT – Aktion Zirkus ohne Tiere – kritisieren wir diese Haltung und fordern lautstark und bunt einen Zirkus ohne Tiere. Artgerecht ist nur die Freiheit!

Ihr seid alle eingeladen, aktiv an diesem Alternativ-Zirkus mitzuwirken und so auch gleich den vorbeigehenden Zirkus Knie-Besucher_innen unter Beweis zu stellen, dass ein phantasievoller Zirkus bestens ohne Tierausbeutung auskommt.  Kommt alle, seid Clowns und Artistinnen, bringt Jonglierzeugs, Feuerspucksachen und Instrumente mit, seid kreativ!

Um 19 Uhr gibts vegane Vokü, anschliessend geht der Vorhang auf FÜR EINEN ZIRKUS OHNE TIERE!

Stadt Zürich: 1,7 Millionen für Knie

Der Zirkus Knie hat seinen Standort in der Stadt Zürich bezogen. Diese musste aber zuerst einmal tief in die (Steuer-)Kasse greifen um die Landiwiese, wo der Zirkus dieses Jahr zum ersten Mal stehen wird, in einen zirkustauglichen Platz umzubauen. 1,7 Millionen Franken liess sich die Stadt Zürich dieses Unterfangen kosten.  Welcher Betrag der Zirkus Knie als Miete zu bezahlen hat, wollte die  Stadt Zürich, laut Presseberichten, nicht bekannt geben.

AZOT kritisiert die Beteiligung der Stadt Zürich an der Tierausbeutung im Zirkus Knie.
AZOT kritisiert ausserdem, dass die Stadt Zürich keine Bewilligung für eine Kundgebung vor dem Zirkus Knie erteilen wollte.

An diesem Beispiel wird einmal mehr aufgezeigt, dass die wirtschaftlichen Interessen der Tierausbeutungsindustrie, wie die des Zirkus Knie, durch die staatlichen Organe geschützt und sogar (finanziell) unterstützt werden.