Bunte Gummiboot-Demo in Zürich

Am Samstag, 5. Juni, versammelten sich bei traumhaftem Sommerwetter ungefähr 40 Menschen bei der roten Fabrik in Zürich, um gemeinsam gegen die Tierhaltung im Zirkus Knie zu demonstrieren. Es war keine gewöhnliche Demo, fand sie doch nicht auf Land, sondern auf dem Wasser statt. Ausgerüstet mit zahlreichen Gummibooten, Transparenten, Ballons und Megaphon stach die bunte Protestflotte in See und bahnte sich ihren Weg zur Landiwiese wo der Zirkus Knie sein Zelt aufgebaut hatte. (weiterlesen…)

Kräftige Kundgebung vor Zirkus Knie in Zürich

Am frühen Abend des 22. Mai haben sich ungefähr 60 AZOT AktivistInnen vor dem Zelt des Zirkus Knie auf der Landiwiese versammelt, um gegen die Haltung von Tieren in Zirkussen zu demonstrieren. Die DemonstrantInnen haben sich auf der gegenüberliegenden Strassenseite positioniert und hielten zahlreiche Transparente, Schilder und Fahnen. Es war eine eindrückliche und lautstarke Kundgebung, die exakt eine Stunde gedauert hat! Während dieser Zeit wurden die BesucherInnen der Vorstellung und die Vorbeifahrenden mit Parolen und Flugblättern auf das Leiden der “Zirkustiere”, die ihr Leben hinter Gittern und/oder in der Manege fristen müssen, aufmerksam gemacht. (weiterlesen…)

22.05.2010, 19:00 – Mahnwache gegen Tierhaltung im Zirkus

Tiere verschiedenster Arten, darunter Elefanten, Pferde, Papageien, Affen und viele weitere, fristen in Zirkussen ein miserables Dasein. Sie leben tagtäglich auf engstem Raum in Gefangenschaft, werden gezwungen entwürdigende, unnatürliche Verhalten aufzuführen und leiden unter sowohl physischer, als auch psychischer Gewalt. Wir kämpfen dafür, dass Zirkusse in Zukunft keine Tiere mehr halten und sind überzeugt, dass dies eine legitime Forderung an unsere Gesellschaft darstellt. Um unser Anliegen mitteilen zu können, sind wir darauf angewiesen auf verschiedene öffentlichkeitswirksame Aktionsformen zurückzugreifen. Traditionellerweise werden dazu vor allem Demonstrationen, Kundgebungen und Mahnwachen genutzt.

Nachdem auf indymedia.ch zu einer unbewilligten Mahnwache vor dem Zirkus aufgerufen wurde, hat die Stadtpolizei Zürich erstaunlich schnell alle Hebel in Bewegung gesetzt, dass diese doch noch in einem legalen Rahmen durchgeführt werden kann. Angefangen hat die Geschichte mit einem Verbot sämtlicher Kundgebungen vor dem Zirkus Knie mit der fadenscheinigen Begründung, dass ein erhebliches Konfliktpotential bestehe. Nun hat dieselbe Behörde (Büro für Veranstaltungen) aber offenbar auf Initiative eines Polizisten einsehen müssen, dass wir uns durch Verbote nicht einschüchtern lassen und die Kundgebung noch einmal in die Vernehmlassung geschickt. Es sieht momentan sehr danach aus, als würden wir eine Bewilligung erhalten!

Kommt alle am 22. Mai um 19:00 Uhr ans Mythenquai auf der Höhe Landiwiese, um dem Zirkus Knie zu zeigen, dass es auch in Zürich Widerstand gegen seine ausbeuterischen, profitorientierten Geschäfte mit Tieren gibt!

Stadt Zürich: 1,7 Millionen für Knie

Der Zirkus Knie hat seinen Standort in der Stadt Zürich bezogen. Diese musste aber zuerst einmal tief in die (Steuer-)Kasse greifen um die Landiwiese, wo der Zirkus dieses Jahr zum ersten Mal stehen wird, in einen zirkustauglichen Platz umzubauen. 1,7 Millionen Franken liess sich die Stadt Zürich dieses Unterfangen kosten.  Welcher Betrag der Zirkus Knie als Miete zu bezahlen hat, wollte die  Stadt Zürich, laut Presseberichten, nicht bekannt geben.

AZOT kritisiert die Beteiligung der Stadt Zürich an der Tierausbeutung im Zirkus Knie.
AZOT kritisiert ausserdem, dass die Stadt Zürich keine Bewilligung für eine Kundgebung vor dem Zirkus Knie erteilen wollte.

An diesem Beispiel wird einmal mehr aufgezeigt, dass die wirtschaftlichen Interessen der Tierausbeutungsindustrie, wie die des Zirkus Knie, durch die staatlichen Organe geschützt und sogar (finanziell) unterstützt werden.

Gummiboot-Demo in Zürich

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